Bouquinant dans mes journaux intimes d'autrefois
In alten Tagebüchern stöbernd entdecke ich einen verwirrten Neiges, der sich um die Liebe dreht, ohne Beziehungen zu kennen, der sich in sich dreht wie ein Schneckenhaus, das sich immer und immer dreht ohne seinen Mittelpunkt zu finden. Immerhin versichert er sich seiner Gefühle, seiner Lebensintensität, indem er seine Schmerzen aufschreibt und sich selbst darlegt. Es ist alles da: Die Liebe, die Trägheit, das Träumen, die Einsamkeit. Was er nicht aufschreibt, aber woran ich mich natürlich erinnere, ist die Wollust, die Gier, die Sucht und die damit verbundenen Schmerzen - die Selbstzerstörung.
Nur wenn er spürt wie etwas sein Herz zusammen zieht, meint er zu leben. Ja, das liebt er, den süßen Schmerz... die schöne Illusion die abrupt und schmerzhaft endet und er liebt die Illusion genauso wie ihr schmerzhaftes Ende. Je plötzlicher das Ende desto süßer der Schmerz. Wie das Aus bei der WM gegen Italien in den letzten Spielminuten. Oder Cendrine. Oder Nina. Und am Anfang stand natürlich Christine. Er kann die Hoffnungslosigkeit genießen, weil er die Hoffnung kennt.
Wie vor diesen vielen Jahren, wie damals in der Zeit in der seine Tagebücher spielen, ist die Welt für ihn noch immer wirr. Amélie hat mir viel gezeigt, wie man ein durchraisonniertes Weltbild haben kann. Aber sie Essenz meines eigenen Weltbilds besteht im Grunde noch aus dem Blick in große offene Mädchenaugen. In ihnen sieht er den Grund der Welt. In ihnen stellt sich seine Welt in Frage, sein Tun und Lassen entlarven sie. Was sieht er in diesen Augen? Hoffnung, Fragen ohne Hintergedanken und Ranküne, Offenheit, er sieht und wird eingesogen, er dreht sich wieder, vergisst die Welt.
Nur wenn er spürt wie etwas sein Herz zusammen zieht, meint er zu leben. Ja, das liebt er, den süßen Schmerz... die schöne Illusion die abrupt und schmerzhaft endet und er liebt die Illusion genauso wie ihr schmerzhaftes Ende. Je plötzlicher das Ende desto süßer der Schmerz. Wie das Aus bei der WM gegen Italien in den letzten Spielminuten. Oder Cendrine. Oder Nina. Und am Anfang stand natürlich Christine. Er kann die Hoffnungslosigkeit genießen, weil er die Hoffnung kennt.
Wie vor diesen vielen Jahren, wie damals in der Zeit in der seine Tagebücher spielen, ist die Welt für ihn noch immer wirr. Amélie hat mir viel gezeigt, wie man ein durchraisonniertes Weltbild haben kann. Aber sie Essenz meines eigenen Weltbilds besteht im Grunde noch aus dem Blick in große offene Mädchenaugen. In ihnen sieht er den Grund der Welt. In ihnen stellt sich seine Welt in Frage, sein Tun und Lassen entlarven sie. Was sieht er in diesen Augen? Hoffnung, Fragen ohne Hintergedanken und Ranküne, Offenheit, er sieht und wird eingesogen, er dreht sich wieder, vergisst die Welt.
lesneigesdantan - 11. Nov, 14:28
